Montag, Dezember 05, 2016

Glühweinsirup - für einen weihnachtlichen Aperitif

Es ist so weit! Auf Facebook und Instagram hatten wir ja schon einen Countdown gestartet und euch ein bisschen neugierig gemacht und heute ist es endlich so weit - wir starten mit "All I want for christmas... in 5 Gängen zum Weihnachtsmenü" durch. Wir, das sind Kleiner Kuriositätenladen, Jankes*Soulfood, SweetPie, Lecker macht Laune, Irre kochen, Gaumenpoesie, gekleckert und meine Wenigkeit. Hinter den Kulissen wurde in den letzten Tagen geschält, gerührt, gekocht, gebraten und natürlich auch fotografiert und gegessen. Und all das um euch allen ein Quell der Inspiration zu sein... Oder so ähnlich. Wir wollen euch zeigen, was an den Feiertagen bei uns auf den Tisch kommt und euch so ideentechnisch ein bisschen unter die Arme greifen. Probiert Neues, überrascht Familie und Gäste und lasst es krachen. So, wie wir diese Woche - von Montag bis Freitag werdet ihr auf jedem Blog ein neues Rezept entdecken sodass wir euch bis Freitag acht wahnsinnig tolle und abwechslungsreiche 5-Gang-Menüs präsentiert haben!


Starten wollen wir mit einem köstlichen und vor allem feierlichen Aperitif. In meinem Fall mit einem super leckeren Glühweinsirup. Ein Löffel davon ins Glas geben, mit Sekt auffüllen und genießen! Das wirklich praktische daran ist, dass ihr den Sirup schon ein paar Tage im Voraus herstellen, in eine sterilisierte Flasche füllen und dann an Weihnachten stressfrei servieren könnt. Alles was ihr dann noch dazu braucht ist eine Flasche (oder gerne auch zwei) gekühlter Sekt und es kann losgehen!


Der Sirup kann nur so gut werden, wie sein Ausgangsmaterial. Nehmt also bitte nicht die 2 Euro Flasche Wein vom Discounter sondern einen wirklich guten Wein, den ihr auch zum Essen trinken würdet. Er muss keine Unsummen kosten aber Qualität hat seinen Preis. Und wenn ihr euch die Arbeit schon macht, dann soll das Ergebnis doch auch überzeugen oder?
Die verwendeten Gewürze geben dem Wein ein tolles Aroma sodass der fertige Sirup dann tatsächlich nach Glühwein schmeckt. Ich könnte mich reinlegen so köstlich ist er. Und dass ich das Gläschen auf dem Foto nach dem Shooting genüsslich geleert habe versteht sich von selbst oder?
Ich verrate euch heute auch schon mein komplettes Menü, freut euch also auf die kommenden Tage und die Köstlichkeiten, die ich - und auch die anderen - servieren!

Aperitif
Prosecco mit Glühweinsirup
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Vorspeise
Feldsalat mit Orangenvinaigrette und karamellisierten Walnüssen
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Suppe
Rote Beete Süppchen
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Hautspeise
Sauerbraten mit Apfelrotkohl und Spätzle
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Dessert
Cremiger Schokoladenpudding mit einer Sahnehaube


Neugierig, was die anderen servieren? Dann klickt euch unbedingt hier mal durch!

Kleiner Kuriositätenladen mit La Genievre
SweetPie mit Birnenpunsch
gekleckert mit Crodino Orange
Lecker macht Laune mit Grapefruit Rosmarin Mocktail  
Gaumenpoesie mit Cranberry Rosmarin Sprizz
Irre kochen mit Cassis Gin Tonic

Und nun zu meinem Sirup... Ab in die Küche und loslegen! Ihr werdet es nicht bereuen! Dieser Sirup schmeckt sündhaft lecker!

Für ca. 350 ml braucht ihr


750 ml guten (!) Rotwein
1 Zimtstange
2 Orangen
1 Zitrone
2 Sternanis
5 Nelken
300 g Zucker
250 ml Wasser
2 EL Cointreau


Den Rotwein zusammen mit dem Wasser, dem Zucker, den Gewürzen sowie der Schale der beiden Orangen und der Zitrone in einen Topf geben und erwärmen. Die Mischung sollte nicht aufkochen sondern bei leichter Hitze für ca. 35-45 Minuten ziehen.

Die Orangen auspressen, den Saft falls nötig durch ein feines Sieb geben und zur Seite stellen.

Den Topf von der Platte nehmen. Die Sirupmischung durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf geben und den Orangensaft sowie den Cointreau hinzugeben. Alles miteinander verrühren und bei mittlerer bis hoher Hitze so lange sprudelnd kochen lassen, bis nur noch ca. 350 ml Sirup übrig sind. Das dauert ca. 20-30 Minuten.

Den noch heißen Sirup in eine sterilisierte Flasche geben, verschließen und abkühlen lassen. 

TIPP: Ich schäle die Orangen mit einem Sparschäler. Wichtig ist, dass nicht zu viel Weißes an der Schale bleibt denn das schmeckt bitter.


Freitag, Dezember 02, 2016

Kartoffel-Wirsing-Suppe mit Speck

Ich mag Winter nicht. Es gibt eine Sache, die ich am Winter ganz toll finde und unzählige Dinge, die mich stören. Fangen wir bei dem an, was ich toll finde: man kann abends den Kamin anmachen und hat dieses tolle, prasselnde Feuer. Das ist im Sommer ja eher kontraproduktiv. Also nicht das Prasseln sondern vielmehr die erzeugte Wärme. Wie dem auch sei - das wars dann für mich auch schon mit den positiven Aspekten des Winters. Negativ? Negativ finde ich so einiges... Die Kälte, den Nebel, die fehlende Sonne, den späten Sonnenaufgang und wenn wir schon dabei sind auch den frühen Sonnenuntergang. Also summa summarum eine ganze Menge.


Und weil das alles ziemlich doof ist und ich ständig am frieren bin brauche ich Futter für die Seele: Kuchen, Pasta, Eintöpfe und Suppen... Ihr seht schon, an erster Stelle steht Kuchen und das nicht ohne Grund. Da ich aber nicht ausschließlich davon leben kann (also können schon aber da spielt ja schon noch ein bisschen die Vernunft mit) gibt es bei uns in der kalten Jahreszeit auch reichlich warmes Seelenfutter. Und in diesem Fall habe ich eine wunderbar köstliche Kartoffel-Wirsing-Suppe mit Speck kredenzt. Der Speck ist richtig schön knusprig und durch den Wirsing, der nicht allzu lange mitgegart wird, hat die Suppe auch noch ein bisschen mehr Textur. Ich persönlich bin ja eigentlich nicht so der Wirsind Fan sondern eher meine bessere Hälfte, diese Suppe hat mich aber trotzdem überzeugt. Sie ist genau das Richtige für einen kalten Winterabend.


Dafür braucht ihr

 

600 g Kartoffeln, mehligkochend
1 Stange Staudensellerie
1 Stange Lauch (ca. 300 g)
1 Zwiebel
1,25 l Gemüsebrühe
500 g Wirsing
100 g Bacon
Salz
Pfeffer
Muskat
2 EL neutrales Pflanzenöl


Die Kartoffeln und die Zwiebel schälen und würfeln. Den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Sellerie ebenfalls klein schneiden.  

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Kartoffel- und Zwiebelwürfel sowie den Lauch und den Sellerie darin 5 Minuten anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und abgedeckt ca. 25 Minuten köcheln lassen. Die Kartoffeln sollten weich sein.

Währenddessen den Bacon in Streifen schneiden und ohne fett in einer heißen Pfanne so lange braten bis er knusprig ist. Das dauert einige Minuten. Aus der Pfanne nehmen und auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben.

Sobald die Kartoffeln gar sind, die Suppe mit einem Pürierstab so lange mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wir mögen die Suppe gerne ganz fein.

Die äußeren Blätter des Wirsings entfernen, den Strunk herausschneiden und den Wirsing in ca. 5 mm breite Streifen schneiden.

Den Wirsing in die Suppe geben und dieese abgedeckt für weitere 15 Minuten köcheln lassen.

Die Suppe nun mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Mit ein paar knusprigen Bacon Stückchen servieren.







Dienstag, November 29, 2016

Apfelkuchen mit Streuseln - der Beste, den es gibt!

Ich liebe, liebe, LIEBE Apfelkuchen! Aber ich finde es tatsächlich gar nicht so einfach, ein gutes Apfelkuchen Rezept zu finden. Ich habe ja schon das Rezept für diese leckere Apfeltarte mit Crème Fraîche Guss in meinem Archiv und ich liebe sie nach wie vor. Aber als mein Vater zu seinem Geburtstag den Wunsch "Apfelkuchen mit Streuseln" geäußert hatte, stand ich erst einmal da wie der Ochs vorm Berg. Ich wollte nicht einfach nur einen simplen Rührteig machen aber einen normalen Hefeteig fand ich auch langweilig. Und da schau her, da kommt der Zwillingsteig ins Spiel.


Der Zwillingsteig ist eine Offenbarung! Und damit übertreibe ich nicht im Geringsten. Wirklich nicht. Klar, er erfordert ein bisschen mehr Zeit und einen zusätzlichen Teig aber die "Ohhhh"s und "Ahhhhh"s der Esser werden das mehr als nur wieder gut machen. Das ganze Geheimnis ist es, einen Hefeteig mit einem Mürbteig zu verkneten. Der Hefeteig sieht danach quasi marmoriert aus und wird buttrig, ein bisschen kompakter und bleibt wahnsinnig lange frisch. Hach, ich könnte ihn jetzt sofort wieder essen. Ich bin verliebt! Wer die Mehrarbeit scheut, kann den Mürbteig - genau wie die Streusel - schon am Vortag machen und im Kühlschrank aufbewahren. So hat man am Backtag weniger Arbeit.


Den Zwillingsteig habe ich übrigens nicht erfunden - auch wenn ich das gerne behaupten würde. Auf die Idee gebracht hat mich Steph vom Kleinen Kuriositätenladen. Sie hat ihre Version des Teigs als Basis für einen Zwetschgenkuchen verwendet. Ihr könnt ihn also mit allerlei Obst belegen. So, jetzt aber ab in die Küche!

Für 1 Blech braucht ihr


Für den Hefeteig

325-350 g Weizenmehl (Type 550)
150 ml Milch, lauwarm
15 g Frischhefe
50 g Zucker
50 g Butter, zimmerwarm
1 Ei (S oder M)
1 Biozitrone, den Abrieb davon
1 Prise Salz


Für den Mürbteig braucht ihr

250 g Weizenmehl (Type 405)
160 g Butter, kalt
100 g Puderzucker
1 Eigelb
1-2 EL kaltes Wasser


Für die Streusel braucht ihr

250 g Weizenmehl (Type 405)
175 g Butter, kalt
175 g Zucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz


Außerdem

2 kg feste, säuerliche Äpfel
1 Zitrone, den Saft davon


Für den Hefeteig zunächst die Milch lauwarm erhitzen. Die Hefe zusammen mit 1 Esslöffel des Zuckers zur Milch geben und verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Zur Seite stellen.

Das Mehl in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Den Abrieb der Zitrone, den restlichen Zucker, das Ei, die weiche Butter sowie die Prise Salz dazu geben. Nun die Hefemilch in die Schüssel geben und mit der Küchenmaschine (oder von Hand) in 8-10 Minuten zu einem homogenen Teig kneten. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch bedecken und an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (je nach Umgebungstemperatur 1-2 Stunden).

In der Zwischenzeit können die Streusel und der Mürbteig vorbereitet werden. Für den Mürbteig die  Butter in kleine Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben. Von Hand zügig zu verkneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie einschlagen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu Streuseln verreiben. Die Schüssel abdecken und ebenfalls in den Kühlschrank stellen.

Den fertigen Hefeteig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten. Den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen und mit dem Hefeteig verkneten. Ich "zupfe" den Mürbteig dazu in ca. 8-10 Stücke und drücke sie in den Hefeteig. Daraus forme ich eine Kugeln und verknete die Teige so lange miteinander bis der Hefeteig marmoriert ist. Keinesfalls zu lange kneten - der Mürbteig sollte noch deutlich erkennbar sein.

Den Teig nun in eine Schüssel geben und abdecken. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in Schnitze schneiden. Die Zitrone auspressen und die Apfelschnitze darin wenden, damit sie nicht braun werden.

Den Zwillingsteig nun auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf die größe eines Backblechs ausrollen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Nun die Äpfel dicht (!) aneinander reihen und leicht in den Teig drücken. Mit den eventuell verbliebenen Apfelstücken die entstandenen Lücken schließen. Die Streusel gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Kuchen in der Zwischenzeit noch gehen lassen.

Auf mittlerer Schiene ca. 30-35 Minuten backen. Sollten die Streusel am Ende der Backzeit noch nicht die gewünschte Bräune haben, einfach noch für 1-2 Minuten den Grill einschalten. Dabei den Kuchen nicht aus den Augen lassen - ich spreche aus Erfahrung :o)



Sonntag, November 27, 2016

Zimtige Waffelplätzchen

Heute ist der erste Advent. Die Vorweihnachtszeit beginnt nun offiziell - auch wenn man schon seit einer gefühlten Ewigkeit Schokonikoläuse und Lebkuchen in den Regalen der Supermärkte findet. Mich würde ja mal interessieren - seid ihr Weihnachtsmuffel? Oder mögt ihr Weihnachten? Ich geb's zu... Das schönste an der Vorweihnachtszeit ist für mich das Backen. Es sind immer Plätzchen im Haus. Spontaner Besuch kann immer mit einem Kaffee und ein paar Plätzchen versorgt werden und meine bessere Hälfte freut sich über den zusätzlichen Proviant während der Arbeit (nicht, dass er normalerweise nichts mitbekommen würde - ganz im Gegenteil). Aber das war es dann eigentlich auch schon. Ich bin keine Dekoqueen. Unser Haus ist wahrscheinlich das einzige ohne ersichtliche (okay ich geb's zu, es gibt auch keine versteckte) Weihnachtsdeko. Mit den Kugeln und dem Stern auf diesem Bild hab ich mich schon mächtig weit aus dem Fenster gelehnt. Mehr wird es nicht geben  immerhin habe ich einen Ruf zu verlieren.


Was das heutige Rezept betrifft, da bin ich begeistert. Meine Mutter hat früher in de Adventszeit ab und zu Zimtbrezen gebacken. Kleine Mürbteigbrezen mit einer ordentlichen Ladung Zimt. Die mochte ich immer ganz gerne, bin aber ehrlicherweise nie dazu gekommen sie selbst zu machen. Als ich dann auf Pinterest das Rezept für Waffelplätzchen von Sarahs Knusperstübchen gesehen habe, wollte ich das unbedingt ausprobieren. Das Rezept habe ich ein klein wenig verändert - so dass es für uns passt und sie sind absolut genial geworden. Ich liebe diese Plätzchen!


Wer also ein Herzchenwaffeleisen hat sollte diese Plätzchen dringend nachmachen. Sie sind wahnsinnig schnell gemacht, man spart sich das lästige ausrollen und ausstechen und hat eine tolle karamellige Kruste. Köstlich! Und auch für all jene, deren Waffeleisen ein trauriges Ende als Kellerleiche fristen - abgestaubt und losgebacken!


Dafür braucht ihr


120 g Butter, weich
2 Eier (M)
230 g Weizenmehl
1,5 TL Zimt
1 Vanilleschote, das Mark davon
80 g brauner Zucker
80 g weißer Zucker


Die Butter zusammen mit den Eiern, dem Mehl, Zimt sowie dem Mark der Vanilleschote in eine Schüssel geben und miteinander verkneten. 

Zum Schluss den braunen und weißen Zucker dazugeben und kurz unterkneten.

Das Waffeleisen auf mittlere Stufe erhitzen. 

In der Zwischenzeit aus dem Teig kleine Kugeln formen. Dabei sollte es nicht mehr als ein Teelöffel Teig pro Kugel sein.

In jede Kammer des Herzchenwaffeleisens nun eine Kugel legen und den Deckel schließen. Die Plätzchen in 1-2 Minuten goldbraun ausbacken.

Aus dem Waffeleisen nehmen und auf ein Abkühlgitter legen. Die Plätzchen vollständig abkühlen lassen und anschließend in einer luftdichten Dose aufbewahren.


Freitag, November 25, 2016

Mac & Cheese - ein amerikanischer Klassiker

Wieder etwas Herzhaftes! Es gab in letzter Zeit einfach so viel Süßkram, dass es dringend Zeit für etwas deftiges ist. Und es gibt nicht irgendwas - es gibt Mac & Cheese. Ein absolut amerikanischer Klassiker. Meine bessere Hälfte hat mir erst neulich davon erzählt, dass er auf Schulung in den USA tatsächlich mal Mikrowellen Mac & Cheese gegessen hat. Mir ist die Kinnlade heruntergeklappt und ich glaube so ein ganz klein wenig geschämt hat er sich schon. Das hätte er mal besser für sich behalten - Mikrowellen Mac & Cheese... ts... also wirklich!


Als das Rezeptebuch zum Gilmore Girls Synchronkochen aufgerufen hat, war ich Feuer und Flamme. Ich liebe die Gilmore Girls und bin schon mächtig gespannt was mich heute erwartet. Es gibt ja endlich Neues von ihnen. Passend zum Thema wollte ich eigentlich eine typisch amerikanische Torte machen aber ich hatte weder Zeit noch Lust. Es musste also was sein, was schnell geht und zum Thema passt. Et voilà! Mac & Cheese! Passt perfekt, ist schnell gemacht und amerikanischer geht's ja wohl nicht.


Mitgemacht haben eine ganze Menge Gilmore Girls Fans. Ich habe euch hier mal die verschiedenen Blogs und die Rezepte dazu verlinkt:

NINAmarie mit Brownies
Pfefferbeeren mit Asiapfanne
Kleiner Kuriositätenladen mit Hähnchen süß-sauer
Cuisine Violette mit Triple Chocolate Brownies
Cooking Worldtour mit Pop Tarts
Chiliblüten mit einer Tortillatorte 
Jankes*Soulfood mit herzhaften Pop Tarts 
Lecker macht Laune mit Meatball und Salami Pizza 
Marlenes Sweetthings mit Vanilledonuts 
Kochblog Action mit Nutella und Apfelmarmelade Pop Tarts 
nur mal kosten mit gebratenen Asia Nudeln 
Die Sonntagsköchin mit Erdnussbutter Karamell Pop Tarts 
Naschen mit der Erdbeerqueen mit einer Schokoladen-Erdnuss-Karamell Torte 
nikes herz tanzt mit hot chocolate donuts 
The Culinary Trial mit cherry danish, veggie tacos, sweet potato fries und Miss Pattys punch 
Delicious Stories mit einer Birnen Speck Pizza 
Uhiesig mit Kassler Wraps und Applecrumble 
Dynamite Cakes mit monkey bread mit Zimtbutter 

Wie ihr seht war ordentlich was los an dem Sonntag. Wer sich ein paar Making-of Bilder ansehen mag, kann das gerne auf Instagram tun.

So, nun aber endlich zum Rezept meiner Version der Mac & Cheese..


Und dazu braucht ihr

400 g Hörnchennudeln
50 g Mehl
80 g Butter
950 ml Vollmilch
400 g Käse (bei mir eine Mischung aus Cheddar und Bergkäse)
50 g Semmelbrösel
Salz
Pfeffer
Muskat
Piment d'Espelette


Die Nudeln in kochendem Wasser so lange garen, bis sie gerade bissfest sind. Den Käse reiben und zur Seite stellen, den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Mehlschwitze die Butter zunächst in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zerlassen und solange erhitzen bis sie aufschäumt. Dann das Mehl dazugeben und ca. 1 Minute lang kräftig rühren. 

Nun einen guten Schuss der kalten Milch zur Mehlschwitze geben und so lange mit einem Schneebesen rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Einen weiteren Schuss Milch dazu geben, wieder gut verrühren und nun die restliche Milch unterrühren.

Die Mehlschwitze bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen. Anschließend von der Platte ziehen und 350 g des geriebenen Käses dazugeben und so lange rühren bis er sich vollständig aufgelöst hat. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Muskat und Piment d'Espelette abschmecken.

Die Käsemischung nun zusammen mit der gegarten Pasta in eine Schüssel geben, gründlich vermischen und in eine Auflaufform geben. 

Die Semmelbrösel mit dem restlichen Käse vermischen und über der Pasta verteilen. 

Auf mittlerer Schiene sind die Mac & Cheese nach ca. 25-30 Minuten fertig. Die Semmelbrösel sollten schön braun sein.

Am besten noch heiß servieren!