Dienstag, Dezember 20, 2016

Nussecken - ein Klassiker

Advent, Advent ein Lichtlein brennt! Kann es denn wirklich sein, dass Samstag schon Weihnachten ist? Schon wieder ein Jahr rum? Ich würde es ja fast nicht glauben, wäre da nicht Nadines toller Adventskalender... Und wenn ich nicht Teil davon wäre und für das 20. Türchen nicht unfassbar köstliche Nussecken für euch im Gepäck hätte, dann würde Weihnachten wahrscheinlich fast spurlos an mir vorüber ziehen. Also wie gut, dass es auch in diesem Jahr wieder Nadines tollen Adventskalender gibt.


Wieder deshalb, weil es ihn 2015 schon gab. Erinnert ihr euch an mein leckeres Zimteis? Das war mein Beitrag im vergangenen Jahr und als die Frage aufkam, wer auch dieses Mal dabei sein möchte, habe ich ganz schnell die Hand gehoben. Und diesem Jahr sind neben Nadine weitere 17 Blogger zusammen gekommen um euch kulinarisch durch die Adventszeit zu bringen. Schaut also unbedingt mal bei Nadines Blog Sweet Pie vorbei. Wer meinen Blog hin und wieder liest, dem kommt der Name vielleicht schon von ihrem tollen Gastbeitrag im Oktober bekannt vor. 


Ich liebe, liebe, LIEBE Nussecken. Diese Kombination aus Mürbeteig, Aprikosenmarmelade und Haselnüssen ist für mich einfach perfekt. Und ganz ehrlich? Und auch wenn es Nussecken verstärkt in der Weihnachtszeit gibt so finde ich sie das ganze Jahr super lecker. Wenn ihr also noch auf der Suche nach einem tollen Rezept seid, dann schaut probiert doch meins mal aus!


Für einen Backrahmen von 30x30 cm braucht ihr


Für den Mürbteig

350 g Weizenmehl (Type 405)
100 g Puderzucker
165 g kalte Butter
2 Eigelbe
1 Vanilleschote, das Mark davon
1 Prise Salz
1-2 EL kaltes Wasser


Für die Nussmasse

165 g Butter
165 g Zucker
200 g Haselnüsse, gemahlen
200 g Haselnüsse, gehackt
2 EL Rum (oder Wasser)
1/2 TL Zimt


Außerdem

125 g Aprikosenmarmelade
150-200 g Zartbitterkuvertüre


Für den Mürbteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und zügig zu einem Teig verkneten. Sollte er zu trocken sein, vorsichtig noch 1-2 EL kaltes Wasser dazugeben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, kurz durchkneten und dann auf der Arbeitsfläche zu einem ca. 5 mm dicken Quadrat von 30x30 cm ausrollen. 

Währenddessen den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und einen Backrahmen darum stellen.

Den Teig nun mit der Gabel mehrfach einstechen und auf mittlerer Schiene 10-12 Minuten backen. 

Gegen Ende der Backzeit die Nussmasse zubereiten. Dazu die Butter zusammen mit dem Zucker in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und die Nüsse sowie den Rum und den Zimt unterrühren.

Den vorgebackenen Teig nun dünn mit Aprikosenmarmelade einstreichen. Die Marmelade dazu vorher am besten kurz erwärmen.

Die Nussmasse anschließend gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen.

Auf mittlerer Schiene für weitere ca. 25 Minuten backen. Die Oberfläche sollte gleichmäßig gebräunt sein.

Die Nussecken nun 10 Minuten abkühlen lassen, dann den Backrahmen entfernen (auf keinen Fall direkt nach dem Backen!). Dazu mit einem scharfen (!) Messer entlang des Backrahmens fahren. 

Ob ihr die Nussecken warm oder kalt schneidet ist Geschmackssache. Ich habe beides gelesen und beides ausprobiert. Ich persönlich habe bessere Erfahrungen mit kalten Nussecken gemacht. Wichtig ist dabei nur, dass mit einem scharfen Messer geschnitten wird - keinesfalls drücken!

Sobald die Nussecken vollständig ausgekühlt und geschnitten sind, die Kuvertüre über dem Wasserbad langsam schmelzen.

Einen Teil der Kuvertüre in ein kleines Glas (Schnappsglas) geben und die Ecken hineintunken. Auf einem Backpapier ablegen und fest werden lassen. Mit der restlichen Kuvertüre und den restlichen Ecken so weiter verfahren.

Die fertigen Nussecken in einer Keksdose aufbewahren.

Freitag, Dezember 16, 2016

Kartoffelsalat - klassisch

Noch neun Tage bis Weihnachten! Ich will ja keine Panik verbreiten aber seid ihr gut vorbereitet? Die Geschenke sind besorgt, der Baum gekauft und die Essenpläne geschmiedet? Nein? Puh, bin ich erleichtert. Bei uns sieht es nämlich ähnlich düster aus. Gestern habe ich das erste Geschenk gekauft - fehlen also nur noch... eine ganze Menge! Ich hasse es, in der Vorweihnachtszeit einkaufen zu gehen. Die Leute trampeln sich ohne Rücksicht auf Verluste auf den Füßen rum nur um nach Schnäppchen zu suchen. Bin ich froh, wenn das alles vorbei ist und man zum normalen Wahnsinn zurückkehren kann.


Das Einzige, was uns Weihnachten dieses Jahr tatsächlich versüßt, ist unser kleiner Mann. Er wird zwar von seinem ersten Fest keine Erinnerungen mehr haben aber irgendwie ist es schon ganz schön, als Familie unterm Weihnachtsbaum zu sitzen. Geschenke gibt es dieses Jahr so gut wie keine für ihn, immerhin ist er erst 8 Monate und noch sehr genügsam. Aktuell haben es ihm Flaschen, Kabel und Papier angetan. Die Geschenkefrage für unseren Sohn ist damit also ganz schnell und unkompliziert geklärt. Bleibt nur noch die Essensfrage. Wir sind uns tatsächlich noch nicht schlüssig. Vielleicht die obligatorischen Wienerle mit Kartoffelsalat? Oder doch etwas Aufwändigeres? Naja, man wird sehen. Aber falls ihr den Klassiker servieren wollt, dann habe ich hier mein Rezept für einen mordsleckeren Kartoffelsalat. Probiert ihn aus!


Dafür braucht ihr


1,25 kg Kartoffeln, festkochend
1 Zwiebel
100 g Essiggurken
2 EL Senf, mittelscharf
50 ml Weißweinessig (bei mir Aceto balsamico bianco)
50 ml Sonnenblumenöl
175-200 ml Wasser, warm
Salz
Pfeffer
Schnittlauch



Die Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser gar kochen - je nach Größe der Kartoffeln kann das 25-45 Minuten dauern. 

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und fein würfeln. Einen kleinen Spritzer Sonnenblumenöl in eine Pfanne geben und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Die Essiggurken würfeln, den Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden.

Die gegarten Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch heiß schälen.

Die noch sehr warmen, geschälten Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Zwiebel, die Essiggurken, den Schnittlauch sowie den Senf dazugeben. Mit Essig, Öl und 150 ml des Wassers auffüllen. Etwas Salz und Pfeffer dazugeben und einmal kurz verrühren.

Den Kartoffelsalat 15-20 Minuten ziehen lassen, eventuell noch etwas Wasser dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Dienstag, Dezember 13, 2016

Schokoladenbrot

Kennt ihr Schokoladenbrot? Ich kannte es bis vor 10 Jahren nicht. Erst dann bin ich auf dem Plätzchenteller meiner Schwiegermutter darüber gestolpert und habe mich verliebt. Sie war so nett und  hat mir das Rezept dazu gegeben und ich habe es nach unserem Geschmack ein bisschen verfeinert. Ein bisschen Vanille, ein bisschen Zimt und schon schmeckt es ganz anders und eben vielleicht einen kleinen Ticken raffinierter. Wir lieben es genau so und ich mache es jedes Jahr wieder. Und dieses Jahr wollte ich es endlich mit euch teilen.


Ein Grund warum ich es so mag ist, dass man ein Blech davon macht, man schneidet es in Würfel et voilà die Keksdose ist voll. Kein aufwändiges Formen der Plätzchen und wenn die Keksdose schneller leer wird als man schauen kann ist man auch nicht genervt weil man wieder in die Küche muss um für Nachschub zu sorgen. Ihr stellt euch sicherlich die Frage nach der Haltbarkeit. Also ich kann aus Erfahrung sagen, dass es - aufbewahrt in einer Keksdose - theoretisch 2-3 Wochen haltbar ist. Theoretisch deshalb, weil es so lecker ist, dass spätestens nach 10 Tagen Nachschub produziert werden muss :)


Wenn ihr also noch Platz in der Keksdose habt, dann solltet ihr dem Schokoladenbrot auf jeden Fall eine Chance geben!

Für ein Blech braucht ihr


250 g Butter, zimmerwarrm
250 g Zucker
6 Eier (M)
250 g Mandeln, gerieben
250 g, Zartbitterschokolade, gerieben
100 g Weizenmehl
1 TL Zimt
1 Prise Salz
1 Vanilleschote, das Mark davon


250 g Zartbitterkuvertüre
30 g Butter


Die Butter zusammen mit dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote und den Eiern in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine 5-6 Minuten kräftig aufschlagen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Mandeln zusammen mit dem Mehl, dem Zimt, der Prise Salz und der geriebenen Schokolade unter die Eiermasse rühren. Nur so lange rühren bis sich alles verbunden hat!

Die Masse gleichmäßig auf das vorbereitete Backbleck streichen. Wer einen Backrahmen hat, sollte ihn verwenden. Wenn nicht, ist das aber auch nicht schlimm.

Das Schokoladenbrot nun auf mittlerer Schiene 22-25 Minuten backen - Stäbchenprobe nicht vergessen.

Aus dem Backofen nehmen, Backrahmen entfernen (falls verwendet) und vollständig auskühlen lassen. 

Nun die Kuvertüre zusammen mit der Butter in ein Gefäß geben und über dem Wasserbad schmelzen.

Gleichmäßig auf dem Schokoladenbrot verteilen und einige Stunden fest werden lassen. Nun mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.

Das Schokoladenbrot kann man sehr gut 2-3 Wochen in einer luftdichten Dose aufbewahren.



Freitag, Dezember 09, 2016

Cremiger Schokoladenpudding mit Sahnehaube

Das Finale! Wir sind endlich beim Dessert angelangt. Ich war lange am überlegen was ich euch serviere... Was aufwändiges, etwas zeitraubendes? Aber will man an den Feiertagen wirklich so lange in der Küche stehen? Das Menü, das ich mir für euch ausgedacht habe hat den großen Vorteil, dass sich wirklich viele Komponenten schon vorher vorbereiten lassen. Der Sirup, die Vinaigrette, die karamellisierten Walnüsse, die Suppe oder aus der Apfelrotkohl. So hat man an den Festtagen auch Zeit für das, was wirklich zählt - die Familie, die Freunde. Und deshalb habe ich mich auch hier dazu entschlossen, etwas schlichtes zu machen. Man kann diesen wunderbar cremigen Pudding auch schon einen Tag zuvor zubereiten und kann ihn dann einfach servieren. Simpel und lecker. Das finde ich schön und deshalb präsentiere ich euch heute als letzten Gang Schokoladenpudding. Diese Woche war wahnsinnig anstrengend aber auch sehr schön und ich hoffe wir konnten euch eine Menge Inspirationen für euer eigenes Fest liefern.


Hier also noch mal mein Menü im Überblick - wenn ich übrigens meinen Lieblingsgang wählen müsste würde ich mich wahrscheinlich erst für einen Schokoladenpudding entscheiden und diesen dann mit einem Schluck Prosecco mit Glühweinsirup runterspülen :o)
Aperitif
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Vorspeise
-
Suppe
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Hautspeise
-
Dessert
Cremiger Schokoladenpudding mit einer Sahnehaube


Aber falls ihr noch andere Dessertinspirationen sucht, dann schaut doch einfach mal noch bei den anderen vorbei. Hier gibt es auch jede Menge köstlicher Nachspeisen:

Kleiner Kuriositätenladen mit Maronen-Schoko-Parfait mit Portweinfeigen
SweetPie mit Birnen Schokoladen Karamell Tarte
gekleckert mit Mandeltarte mit Orangen und Schokoeis
Jankes*Soulfood mit Bratapfel Tiramisu 
lecker macht laune mit Ofenschlupfer mit Vanillesauce
Gaumenpoesie mit Schokoladen-Portwein-Kuchen mit sparkling Cranberries 
Irre kochen mit essbare Christbaumkugel - Marzipanparfait - Glühweinkirschen - Salzlakritz



Für 4 Portionen braucht ihr


300 ml Milch
200 ml Sahne
150 g Zartbitterschokolade
50 g Vollmilchschokolade
50 g Zucker
20 g Stärke
10 g Kakao
1 Vanilleschote, das Mark davon
1 Prise Salz


100 g Mascarpone
200 g Sahne
1 TL Puderzucker


Die Sahne zusammen mit 250 ml der Milch, der Schokolade, dem Zucker, der Prise Salz sowie dem Mark der Vanilleschote in einen Topf geben und langsam erwärmen bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. 

In der Zwischenzeit die Stärke mit dem Kakaopulver vermischen und mit der restlichen Milch glatt rühren.

Sobald die Schokolade vollständig aufgelöst ist, die Stärkemischung in einem dünnen Strahl zur Schokolade geben und mit dem Schneebesen einrühren. 

Den Pudding nun aufkochen lassen und ca. 2 Minuten köcheln lassen bis er merklich eindickt. Währenddessen immer fleißig rühren sonst brennt der Pudding ganz schnell an.

Den fertigen Pudding nun in eine große Schüssel oder mehrere kleine Gefäße geben und sofort mit Frischhaltefolie abdecken. Diese auf die Oberfläche des Puddings drücken sodass sich keine Haut bildet.

Sobald der Pudding abgekühlt ist (ihr könnt ihn natürlich auch warm essen) die Sahne mit der Mascarpone und dem Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine steif schlagen. Über den Pudding geben und genießen.

Donnerstag, Dezember 08, 2016

Sauerbraten mit Apfelrotkohl und Spätzle

Gestern hieß es noch Rote Beete Rahmsuppe, heute sind wir schon bei der Hauptspeise angelangt. Und die ist genau so, wie sie ein sollte - festlich. Perfekt, für ein Weihnachtsessen mit den Liebsten und so toll vorzubereiten. Den Apfelrotkohl könnt ihr am Vortag schon zubereiten und müsst ihn nur noch erwärmen bevor die Gäste kommen und Braten ist ja generell sehr dankbar. Einzig die Spätzle müssen noch durch die Form gepresst werden (oder wer mag darf auch schaben). Und das Essen sieht dann so wahnsinnig aufwändig aus, ist aber eigentlich ziemlich schnell gemacht. Sauerbraten weckt bei mir übrigens Kindheitserinnerungen. Den gab es nämlich bei uns zuhause immer am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag. Nur, dass meine Mutter Bohnen statt Apfelrotkohl dazu macht. Mein Mann hat Sauerbraten früher nicht sonderlich gern gegessen, inzwischen ist es aber eine seiner Leibspeisen. Wichtig ist nur - nehmt einen vernünftigen Essig! Gebt ein paar Euro dafür aus, immerhin ist das Fleisch auch nicht günstig und ihr wollt euch den Braten doch nicht mit Billigplörre versauen.


Wir sind heute also schon beim vierten Gang angekommen. Heute haue ich mit meinem Braten mal noch ordentlich auf die Kacke, morgen gibt es dann ein ganz bodenständiges Dessert. Wobei sich das ja eigentlich durch mein ganzes Menü zieht...

Aperitif
-
Vorspeise
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Suppe
-
Hautspeise
-
Dessert


Wenn ihr wissen wollt, was es bei den anderen heute gibt, dann schaut mal hier:

Kleiner Kuriositätenladen mit Roastbeef mit Pommes Anna und Sauce Bèarnese
SweetPie mit Maronen Spätzle mit Gorgonzola Rosenkohl
gekleckert mit Zander auf Graupenrisotto
Jankes*Soulfood mit Rehrücken mit Pflaumensauce, Brezelmuffins und Feldsalat 
lecker macht laune mit Porcetta auf Kartoffelpüree und Rosenkohl
Gaumenpoesie mit Entenbrust mit gebackenen Rotkohl Knödeln 
Irre kochen mit Gans - Süßkartoffel - Cranberries - kleine Nussecken 


Und dazu braucht ihr


Für den Sauerbraten

1,5 kg Rinderschmorbraten
750 ml Rotwein
375 ml Apfelessig
200 ml Wasser
3 Zwiebeln
3 Möhren
150 g Knollensellerie
10 Pfefferkörner
jeweils 2 Nelken, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter

2-3 EL Stärke
350 g Sauerrahm
Salz
Pfeffer
Zucker


Für den Apfelrotkohl

1000 g Rotkohl
2 Äpfel, säuerlich
1 Zwiebel
5 EL Apfelessig
250 ml Apfelsaft
2-3 EL Zucker
1 Lorbeerblatt
1 EL Butter
Salz
Pfeffer


Für die Spätzle

6 Eier (M)
200 ml Wasser
500 g Weizenmehl (Type 405)
1 TL Salz



Für den Sauerbraten Möhren, Zwiebel und Sellerie schälen und grob würfeln. Das Gemüse zusammen mit dem Rotwein, Essig, Wasser sowie dem Pfeffer und den übrigen Gewürzen in einen Topf geben und aufkochen. Nach dem Aufkochen weitere 2-3 Minuten kochen lassen. Den Topf von der Platte nehmen und den Sud vollständig abkühlen lassen.

Den Rinderbraten zusammen mit dem kompletten Sud in eine große Schüssel geben und luftdicht abgedeckt an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) aufbewahren. Das Fleisch sollte mindestens 36-48 Stunden marinieren.

Den Braten aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. Die Marinade durch ein feines Sieb geben, den Sud auffangen und zur Seite stellen.

In einem großen Bräter etwas Butterschmalz erhitzen und das Fleisch von allen Seiten rundherum kräftig anbraten. Anschließend mit etwa 200 ml des aufgefangenen Suds ablöschen und bei schwacher Hitze abgedeckt ca. 2-2,5 Stunden schmoren lassen. Dabei immer wieder kontrollieren ob eventuell noch Flüssigkeit nachgegossen werden muss.

Sobald der Braten zart ist, aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Den Bratensatz nun aufkochen lassen und durch Rühren lösen.

Den Bratensatz durch ein feines Sieb geben.

Den gesiebten Bratensatz zusammen mit dem restlichen Sud (bis auf 50 ml) in den Bräter geben und aufkochen lassen. Die verbliebenen 50 ml mit 2-3 EL Speisestärke glattrühren.

Sobald die Sauce kocht, 1/2 der Stärkemischung dazugeben und aufkochen lassen. Falls die Sauce noch nicht dick genug ist, nochmals etwas der Stärkemischung dazugeben und aufkochen. Langsam an die gewünschte Konsistenz herantasten.

Nun die saure Sahne unterrühren und die Sauce mit Salz, Pfeffer und einer ordentlichen Prise Zucker abschmecken.

Den Braten in Scheiben schneiden und mit reichlich Sauce servieren.


Für den Apfelrotkohl die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen, den Strunk entfernen und den Kohl in ca. 3-5 mm breite Streifen schneiden. Ich mache es gerne von Hand aber man kann das natürlich auch mit der Küchenmaschine machen.

Die Zwiebel und die Äpfel schälen und beides fein würfeln. Die Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel- und Apfelwürfel 2-3 Minuten darin dünsten.

Nun den Rotkohl unterrühren und 2 Minuten andünsten. Anschließend mit Essig ablöschen und 2-3 Minuten köcheln lassen. Den Apfelsaft angießen und das Lorbeerblatt dazugeben.

Zugedeckt ca. 50-60 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren.

Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und servieren. 


Für die Spätzle die Eier zusammen mit dem Wasser in eibe Schüssel geben und mit dem Schneebesen gründlich vermischen. Das Mehl zusammen mit dem Salz in eine große Schüssel geben, die Eiermischung dazu geben und von Hand oder mit einem Kochlöffel erst vermischen und anschließend so lange "schlagen" bis er Blasen wirft. 

Den Teig nun abgedeckt 5-10 Minuten ruhen lassen und währenddessen in einem großen Topf Wasser mit einer ordentlichen Prise Salz zum kochen bringen.

Die Spätzle nun entweder ins Wasser schaben, mit einer Spätzlepresse ins Wasser drücken oder ein Spätzlebrett verwenden.

Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, mit einer Schaumkelle herausheben und in eine mit Butter gefettete Auflaufform geben. 

Den restlichen Teig ebenso verarbeiten. Die Spätzle können im auf 120 Grad vorgeheizten Backofen warmgehalten werden, bis alle Spätzle fertig sind.